27. Juni 2017

DIY-Holzkugelkette oder wie man einen DHL-Mann zum Staunen bringt


Heute muss ich euch mal meine Holzkugelkette zeigen. Eigentlich trage ich eher filigranen, kleingliedrigen Schmuck, aber als ich solche eine Kette in einer Zeitschrift sah (es ging um einen Bericht über eine interessante Frau, die eben diese Kette trug), da wollte ich auch genau solch eine haben. 





Aber ihr kennt das. Woher bekommen? 
Nachdem ich nirgends ein auch nur annähernd ähnliches Exemplar entdecken konnte, machte ich 
mich selbst ans Werk. Und so habe ich Kugeln besorgt, sie schwarz angesprüht und mittels eines schwarzen Gummibandes miteinander verbunden (leider sieht man das schwarze Band 
an manchen Stellen ein wenig). 

Obwohl ungewohnt und schwer, mag ich die Kette sehr und meine Freundin, 
die riesige Klunker liebt, war ebenfalls begeistert.




Um so und überraschender kam für mich die Reaktion "meines" DHL-Boten. Der freundliche 
Mann bringt mir ja nicht unoft ein Paketchen vorbei, wir sehen uns also häufiger. 
Wir finden uns nett und duzen uns.
Doch als ich diesmal mit meiner Kette um den Hals die Tür öffnete, starrte er direkt auf diese und 
meinte "Sie haben Holzkugeln um den Hals". Ich musste so grinsen, das kam bei ihm so direkt 
von innen heraus (er muss von dem "Gebilde" um meinem Hals wirklich schockiert gewesen sein, 
darauf weist auch das plötzliche "Sie" hin) ;-))




Und was lernen wir daraus?
Trage niemals eine Kette mit Riesenkugeln, wenn du deinem DHL-Boten die Tür öffnest!!

Außerdem: wenn du zu deiner Mutter fährst, lege niemals die assymetrische Kette mit den kleinen Holzkugeln um (denn meine Mutter macht diese Assymmetrie wahnsinnig, da muss alles gleich sein). 
Gar nicht so leicht mit den Ketten ;-))


Wie wäre es, wenn sich nun jeder eine Holzkugelkette bastelt und hier seine Erlebnisse preisgibt?
Wir werden dann ein Diskussionsforum aufmachen, vielleicht auch eine Selbsthilfegruppe...


 Grinsende Grüße
Jutta 



P.S. Puhhh... dieses Selbstfotografieren ist absolut nicht meins!!!

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26. Juni 2017

Neue Wanddeko - schneller Wandbehang

Seit Weihnachten schon habe ich (zugunsten der Weihnachstdeko) das Poster
an unsere Essecken-Wand abgenommen. Jahrelang hing es zuvor dort.





Doch ich genoss die Leere, die wunderbar weiße Wand
- und auch zum Fotografierenwar es so praktisch ;-))

Als ich aber über diesen Stoff (der Hintergrund ;-)) stolperte, 
kam mir die Idee, ihn als Wanddeko aufzuhängen.




Also habe ich mir eine einfache Aufhängung ausgedacht, gekauft... 
...und erstmal alles liegen gelassen...
- Gut Ding will Weile haben - 





Nun habe ich meine neue Wanddeko aber endlich mal provisorisch aufgehängt.
Provisorisch deshalb, weil der Stoff noch kein bißchen versäubert 
(und dazu schief geschnitten) ist.

Nun hängt sie also da und ich warte auf Einwände seitens des Mannes.
Sollten diese ausbleiben (und es sieht ganz gut aus), dann wird alles hübsch und ordentlich 
versäubert und dann zeige ich euch auch meine einfache und doch schöne Wandbefestigung.




Sieht ganz schon wild aus auf den Fotos...

Morgen soll es übriges erstmalig bei uns regnen.


Montagsgrüße in  Wartestellung
Jutta



23. Juni 2017

Kindermund

Gestern Abend - es war mal wieder viel zu spät - kuschelte ich mich noch zu meinem Sohn ins Bett.
Erst unterhielten wir uns noch ein bißchen über dies und das, dann lagen wir nur noch still
und müde nebeneinander. Bis mein 6-Jähriger mir noch eine Frage stellte:
"Mama, was soll eigentlich mal auf eurem Grabstein stehen?"






Also über dieses Kind wundere ich mich immer wieder.

Wir haben uns übrigens auf den Namen die Geburts- und Sterbedaten
und auf Wunsch meines Sohnes auf ein Kreuz geeinigt.


Gut gerüstete Grüße
Jutta


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21. Juni 2017

Sonnennachmittage - mit Kindern und Brioche

Gestern war bei uns der erste Schultag nach den Pfingstferien und wir 
mussten wieder in den Alltag finden.






Damit das etwas leichter gelingt, habe ich nachmittags erstmal eine lecker-lecker-geniale 
Brioche in Kastenform gebacken. Die ist unglaublich leicht und fluffig und so fein!!!
Aber bevor die Hefeleckerei angeschnitten wurde, ging ich erst in den Kindergarten 
und nahm die zwei allerdreckigsten Kinder mit nach Hause ;-).




Und dann die große Überraschung. Die beiden Jungs fielen über die Brioche her. 
Der eine aß pur, der andere mit dick Butter und Marmelade drauf. Und der Freund  meines Sohnes, 
der sehr wählerisch ist, meinte schwärmerisch: "Schmeckt einfach herrlich!" Da saß die Mama natürlich mit stolz geschwellter Brust daneben (okay, er meinte dann noch, dass seine Oma aber die beste Bäckerin sei und die Brioche mit Sicherheit noch besser backen könne, aber das lassen wir mal ;-)).




Und damit ihr euch und eure Lieben auch mit dieser Leckerei verwöhnen könnt, 
habe ich euch das Rezept aufgeschrieben. Es kommt erstaunlicherweise mit ganz 
wenig Eiern und Butter aus und schmeckt trotzdem gut.


BRIOCHE

Zuerst erwärmt man (vorsichtig) 250ml Milch, zerbröselt einen Würfel Hefe und löst ihn vollständig 
in der Milch auf. Dann mischt man 500g Mehl, 70g Zucker, ein Ei und etwas Vanille, gibt die 
Milch-Hefemischung dazu und knetet alles gründlich durch.

Nun gibt man 60g kalte Butter in Flöckchen hinzu und knetet weitere drei Minuten.

Ist der Teig schön glatt und glänzend, formt man daraus sechs kleine Kugeln 
und legt diese nebeneinander in eine gefette und bemehlte Kastenform und lässt 
den Teig abgedeckt etwa 20-30 Minuten gehen.

Nach der Wartezeit bepinselt man die Brioche mit einer Mischung aus einem Eigelb und zwei EL Milch. Dann füllt man ein Backblech mit einem Liter Wasser, schiebt es in die unterste Schiene des Ofens 
und stellt die Kastenform hinein (kein Vorheizen!)

Nach etwa 25-30 Minuten bei 190-195 Grad Umluft ist die Brioche auch schon fertig.

Das Rezept habe ich übrigens aus einem tollen Buch. "Französisch Backen" von Amélie Bastian.
Es ist voll mit Köstlichkeiten, die dennoch schnell und einfach zu backen sind.





Dann wurde noch Löwenzahn verschönert (ich liebe es, wenn die Kinder das machen, es erinnert 
mich so sehr an meine eigene Kindheit) und zur Abkühlung die Wasserblume im Garten aufgestellt.
Ich weiß nicht wo die in den vergangegen Jahren stand (so viele Möglichkeiten gibt es in unseren kleinen Garten ja nicht), aber diesmal spritzte sie jedenfalls die halbe Terrasse und die Wohn-
zimmerfenster voll. Schnelles Umbauen war nicht möglich, weil der Fuß so schwer in die Erde geht, 
und so ergab sich die Terrasse ihrem Schicksal ;-) (trocknet ja auch schnell bei der Hitze 
und wer hat keine Freude daran, die Fenster schon wieder zu putzen...).





Ich habe zwischendrin mal versucht mich hier abzulegen...
In der Zwischenzeit waren die Jungs aber in den Keller gestiefelt, und als lautes Heulen von 
unten hochdrang, war es mit meiner (sehr kurzen) Gemütlichkeit auch schon wieder vorbei.




Aber es kommen bestimmt noch ganz viele schöne Sommertage!


Sonnige Grüße mit nasser Terrasse
Jutta





20. Juni 2017

Midsommar naht - luftige Sommerdeko, DIY

Am Samstag ist Midsommar und ich wollte ein rauschendes Fest feiern. 
Mit Erdbeertorte, Feldblumen, Birkenlaub und Blumen im Haar. Allerdings machen mir da 
die Freundinnen meiner Tochter einen gewaltigen Strich durch die Rechnung, die feiern 
da nämlich einfach ihre Geburtstagspartys. Ts!


 
 
 


 Ein bißchen Midsommar-Dekoration gibt es dennoch. 
Statt eines Midsommarbaumes, um den man launig herumtanzt, kann man 
bei mir unter einem luftig-duftigen Stoffreifen herumwirbeln.

Denn genau wie mein Stoffkranz, der zart im Wind flattert, stelle ich mir das Fest vor: 
sommerlich, fröhlich und unbeschwert, so wie man den Sommer seiner Kindheitstage in Erinnerung hat.



 
Um den Kranz herzustellen, habe ich mir einen Metallring von da geschnappt, kurzerhand den Kerzenhalter entfernt und den Stoff in Bahnen gerissen. Kurz noch die herumhängenden 
Fäden von den Stoffstücken entfernen und einfach aufknoten.

Wer mag, kann auch richtig lange Stoffstreifen abreißen, das sieht auch toll aus.
 




 Und weil Erdbeeren für mich genauso zu Midsommar gehören, wie Hering und Kartoffeln,
habe ich mir schon mal - zur Einstimmung - ein fruchtig-kühles Bananen-Erdbeershake zubereitet. 
Passt perfekt an diesem heißen Tag.






Feiert eigentlich jemand von euch Midsommar?
Und wie kühlt ihr euch an heißen Tagen ab?




Grüße mit ganz viel Feierlaune
Jutta


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18. Juni 2017

Berlin, Berlin - spontaner Kurztrip oder Urlaub, die zweite

Und weil urlauben so schön ist, haben wir gleich noch ein kleines Kontrastprogramm zum Zillertal eingelegt und sind alle zusammen für ein paar Tage nach Berlin gefahren.




 



Als ich das letzte Mal Berlin besuchte, war mein Töchterlein ungefähr stecknadelkopfgroß und ein süßes Geheimnis. Kein Wunder also, dass unser Hauptstadt-Besuch diesmal ganz anders aussah.

Da meine Tochter unbedingt das Brandenburger Tor sehen wollte, begannen wir dort unsere kleine Besichtigungsrunde. Blöderweise wollte mein Sohn die ganze Zeit "zurück nach Hause" (ins Hotel),
nur die "Glasvitrine" interessierte ihn. Also auf zum Bundestag mit seiner Glaskuppel ;-))






Im angrenzenden Park fand ein riesiger "Stadt?-Lauf" mit etlichen Absperrungen statt.
Wir fragten mehrere Leute, was denn hier los wäre, doch lustigerweise hatte niemand,
wirklich niemand einen Schimmer.




Am nächsten Tag (nachdem mein Kleiner beim Frühstück verkündet hatte: "Heute bleiben wir
aber mal Zuhause") besuchten wir dann die IGA, die internationale Gartenausstellung.
Die Kinder waren begeistert vom Gondelfahren und vom Wasserspielplatz, der allerdings mal wieder komplett in der Sonne lag und von keinem einzigen Sonnensegel oder dergleichen beschattet wurde. Ich frage mich: ist das zeitgemäß?




 


Hier seht ihr das Lieblingsspielzeug meiner Kinder und auch ich war reichlich angetan
von dem großen Mobby Dick, wie man an der Fülle der Bilder erkennen kann.
Allerdings werde ich gerade mit einer Ladung Wasser angegriffen ;-).

Und auch der Irrgarten hatten es meinen Süßen angetan.
Als ich daran vorbeiging, hörte ich eine Frau aus dem Irrgarten zu ihrer schon älteren,
außen wartenden Mutter rufen: "Mutti, setzt dich schon mal in den Schatten, wir finden
hier nicht wieder heraus."






Ich selbst war von der Gartenausstellung nur mäßig begeistert.
Vielleicht sind Gartenauststellungen auch einfach nicht das richtige für mich, ich erwarte wohl
immer zuviel. Wobei das Gelände sehr schön ist, mit seinen teils vielen alten Bäumen.
Und auch Essmöglichkeiten und Sanitäranlagen sind perfekt verteilt. Ein echtes Erlebnis
war auch der Rosengarten - und zwar olfaktorisch. Ich wollte die Rosenbeete gar
nicht mehr verlassen, so fein duftete es dort.






Auch kenne ich mich jetzt bestens mit Kettensägen aus!
Es gab nämlich einen Äste-vom-Baumstamm-Sägen-Wettbewerb (gibt es tatsächlich!),
inklusive einer Sägevorstellung. Und mein Töchterlein war davon sehr angetan und
wir mussten alle eine ganze Weile zusehen ;-)





Zu guter Letzt bewunderten wir noch den Ausblick vom Aussichtsturm und rauschten mit einer Naturbobbahn den Berg hinab (dummerweise fuhren wir in unserem Tirolurlaub eine geniale Sommerrodelbahn - zum gleichen Preis übrigens - die  etwa dreimal so lang und viel besser war, so konnte diese nur dagegen verlieren) und verließen gut gelaunt die IGA.






Ein letzter Tag blieb uns noch zum Sightseeing, dann hieß es schon wieder  "ab nach Hause". 
Und da ein heftiger Unfall einen Abschnitt der Autobahn lahm legte, kamen wir in den Genuss
auch mal das "Hinterland" kennenzulernen und passierten jede Menge schöner Dörfer,
die wir normalerweise nie gesehen hätten (das war tatsächlich - abgesehen vom
ewiglangen Sitzen - ganz nett).







So, und nun muss ich ins Wohnzimmer runtergehen. Mein Sohn hat eine Lichtinstallation kreiert,
die ich nun unbedingt bewundern muss (Ideen haben die Kinder immer...)
Morgen hat uns der Alltag wieder!


Sonntagabendgrüße
Jutta