5. Februar 2018

Unglaublich leckerer Apfelkuchen mit Streusel

Eigentlich wollte ich nur ein ganz kurzes Lebenszeichen hier lassen.
Aber dieser Apfelkuchen, den ich heute gebacken habe, hat so sensationell gut geschmeckt, dass ich ihn euch
nicht vorenthalten möchte. Er ist buttrig (adieu ihr lieben, guten Vorsätze...) und ganz schnell gemacht.





Und so wird der Apfelkuchen gemacht:

Zuerst schält und entkernt man etwa fünf Äpfel und schneidet diese in dünne Scheiben. Danach lässt man 
etwa 1/2 bis einen EL Butter in einer Pfanne schmelzen und dünstet die Apfelscheiben ein paar Minuten.

Nun wird der Ofen auf 180 Grad Umluft vorgeheizt und eine Springform mit Backpapier ausgelegt.
Dann gibt man 250g Mehl (ich habe 50g Dinkel- und 200g Weizenmehl genommen), 200g Zucker,  
einen TL Backpulver und 190g kalte Butter in eine Rührschüssel und verknetet das ganze. 
Und zwar zu einer krümeligen Streuselmasse. 

Jetzt gibt man gut die Hälfte des Teigs in die Springform und drückt das Ganze schön fest.
Ab damit in den Ofen, für etwa 5 Minuten.
Nach 5 Minuten wird die Form aus dem Ofen geholt und sowohl mit den Äpfeln, als auch mit den 
übrigen Streuseln belegt. Nun wandert er erneut für etwa 40-45 Minuten in den Ofen.
FERTIG!

Ich empfehle auf alle Fälle Schlagsahne dazu!! Mhhhhh!!!




Ansonsten, ich sag's ganz ehrlich, bin ich momentan recht lustlos. Das kann auch an meinen anhaltenden Rückenschmerzen liegen. Nachdem es nun eine Woche viel besser lief, sind sie jetzt wieder richtig fies. 
Okay, Kelleraufräumen gehört wohl nicht unbedingt zu den Aktivitäten, die man bei Rückenproblemen in Angriff nehmen sollte (aber ich habe wirklich nicht schwer gehoben!), aber vielleicht lag es auch daran, dass meine Tablettenschachtel nun leer ist. Ich bin mal gespannt, ob meine durchaus kompetent wirkende Physiotherapeutin diesmal etwas "findet". Beim letzten (und ersten) Besuch meinte sie nämlich "da wäre nichts". Das macht einen nicht wirklich glücklich, wenn man "da" ganz deutlich was spürt. Trotzdem hat mir der Besuch gut getan, 
ich bin mal auf den nächsten gespannt.

Ihr habt vielleicht schon meine Kommentare vermisst, aber Sitzen ist 
momentan so gar nicht gut für mich. 

Aber heute ist nicht alle Tage, ich komme(entiere) wieder, keine Frage! ;-)


Grüße mit zuviel Apfelkuchen im Bauch
Jutta



29. Januar 2018

Kindermund

Neulich, beim Abholen vom Hort.

Mein Kleiner: "Mama, wir (Aufzählung etlicher Kindernamen) haben heute alle zusammen
ganz viel gebastelt."
Ich: "Oh toll. Und was?"
Sohn: "Sachen".

Ich liebe die Ausführlichkeit seiner Erzählungen...







Graue Montagsgrüße
Jutta




26. Januar 2018

Spontaner Blümchenfreitag


So, nachdem meine Rückenschmerzen einfach nicht verschwinden wollten und ich genug gejammert hatte, bin ich nun doch endlich zum Arzt. Na und wie es oft so ist, fragt man sich hinterher wieso man das eigentlich nicht viel früher getan hat.  Wobei "Sie sind total blockiert", darf ja nicht jeder zu mir sagen ;-))





Jedenfalls  hatte ich danach das dringende Bedürfnis mir selbst etwas Gutes zu tun und bin direkt 
zum Blumenladen spaziert (und habe vor lauter Blumen-Blumen direkt vergessen bei 
der Apotheke abzubiegen... typisch). 

Da habe ich mir dann die zwei letzten Anemonen (endlich!) geschnappt und weil die Ranunkeln, 
die Tulpen und der Jasmin zusammen mit den Anemomen in der Vase standen und mich so nett 
ansahen, durften die auch noch mit. Was soll ich sagen... schon wieder Tulpen, schon 
wieder rosa, was ist nur mit mir los? 




Und im übrigen jetzt ist es amtlich. Heute steht's in der Zeitung. Dieser Januar (und der Dezember) ist der sonnenärmste seit 1951! Das hilft jetzt zwar grundsätzlich auch nicht weiter, aber es ist doch gut zu wissen, dass das eigene Gefühl nicht trügt. Und ist es nicht ganz typisch, dass genau jetzt, wo ich das schreibe, 
die Sonne gerade hervorspitzt?




Und nun werde ich meinen Laptop mal schnell wieder schließen. Ich bekam zwar etliche, stark pieksende Spritzen in den Rücken, aber sitzen tut mir immer noch nicht gut.




Habt einen schönen Tag!
Freitagsgrüße mit einem Hauch von rosa


Verlinkt mit Holunderbluetchen



25. Januar 2018

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick


Kaum zu glauben, dass der Januar sich schon wieder dem Ende neigt.
Aber ich bin nicht traurig. Das war ganz sicher nicht mein Monat. In erster Linie lag (eigentlich liegt) das an meinem Rücken. 
So schlimm und lange hatte ich noch nie Rückenschmerzen. Dazu kaum Sonne, nur tristes Grau. Eine Beerdigung und 
ein Besuch meines Kleinen in der Notfallaufnahme (nichts Schlimmes) passten da gut dazu. 
Immerhin habe ich in der letzten Woche (für meine Verhältnisse) viel gelesen, lange Hörbüchern gelauscht und 
mich an meine Vorliebe für Haselnussschnaps erinnert (reine Schmerzbekämpfung ;-))







Gesehen: Das "Feuerwerk der Turnkunst". Zusammen mit meinem Töchterlein (hat ihr das Christkind gebracht und ich durfte mit ;-). 
Ein tolle Mischung aus Artistik, ein bißchen Zirkus, Show und Turnen Mit interessanten Lichteffekten und Musik. Hat uns beiden gut 
gefallen und ich bemerkte wie ich hin und wieder ein "Woah" murmelte. Süß auch der Kommentar des kleinen, hinter mir sitzenden 
Mädchens: "Die Frau ist viel "dehnlicher" als der Mann". Kindermund ist einfach immer wieder erfrischend.

Gehört: Cajon. Von meiner Tochter (und natürlich dem Sohn dann auch) gespielt. Die macht derzeit bei einem Musikpojekt mit - eine 
Mischung aus Workshop und Forschungsprojekt - und da bekam hat jeder Teilnehmer für die nächsten Wochen eins geliehen. 
Und es ist wirklich ganz cool (ich muss zugeben, ich dachte erst, es sei etwas langweilig).

Gelesen: "Ehrlich & Söhne" von Ewald Arenz (hat mir gut gefallen). Und "Alles nur in meinem Kopf - Die Geheimnisse 
unseres Gehirns" von Boris Nikolai Konrad.

Gegessen: Selbstgedörrte Bananen- und Apfelchips.

Getrunken: Rotwein und Milchkaffee.

Geärgert: Eher aufgeregt. Ich hatte neulich seit laaaangem mal wieder "Das perfekte Dinner" gesehen (früher (sehr viel früher) habe ich 
das geliebt und regelmäßig verfolgt). Und das war so schlimm, denn die Gäste waren absolut mundfaul, also total langweilig und hatten 
sehr schlechte Tischmanieren. Das hat mich tatsächlich gestört.
Und geärgert habe ich mich beim o.g. Turnfestival, weil meine Tasche angeblich zu groß war und ich sie abgeben musste (natürlich 
kostete das dann auch noch was). Wieso schaut man nicht einfach kurz rein? Alles was man bei einem kurzen Blick nicht sehen kann, 
könnte auch in kleineren Taschen drinstecken, oder? Und wenn man das schon so handhabt, könnte man es nicht wenigstens auf die 
Eintrittskarten schreiben, dann hätte man noch eine Chance, auf eine kleinere Tasche auszuweichen. 

Überhaupt war viel Generve. Beim Einrichten meines neuen Laptops klappte vieles erstmal nicht (als ob es für mich nicht schon schlimm 
genug wäre, mich an ein neues Gerät zu gewöhnen. Ich finde das furchtbar nervig, wenn man ständig suchen muss, wenn alles anders 
aussieht - und nicht unbedingt besser), dann bekam ich heftige Rückenprobleme und als absolute Krönung ging auch noch ein Zahn kaputt.
Also das ist nicht gerade das, was ich unter einem guten Jahresanfang verstehe! Aber wie meinte mein Zahnarzt? Jetzt kann es doch 
nur noch besser werden. Hm...

Gefreut: Über Gretels Tipp. Mein Blog war plötzlich für manche nicht mehr sichtbar und ich war wirklich ratlos. Da gab mir Gretel den entscheidenden Hinweis. Ein veraltetes DaWanda-Gadget (von meinem Shop). Also auf so eine Ursache muss man auch erstmal kommen. 
Das war ein echter Lichtblick und ich war jedenfalls sehr dankbar und schicke nochmal ein große Danke zu Gretel.

Gelacht: Und zwar sehr. Als mein Kleiner sich neulich für's Fußballspielen umzog und wir feststellten, dass er unter seinem Pulli noch 

das Schlafanzugoberteil trug.
Und gelächelt, als mein Sechsjähriger neulich Filme aufgenommen hat. Mit Hilfe einer selbstgebauten Konstruktion aus Taschenlampe und Handy auf seinem ferngesteuerten Auto. Damit ist er an dann im Zimmer umhergefahren und hat alles gezeigt und erklärt. Wie ein "echter Youtuber" (alles zeigen, was keinen Menschen sonst interessiert ;-) Nein, es war wirklich süß. Zumindest so lange er es nirgends online 
stellen möchte (keine Bange, das kennt er noch nicht).

Gedacht: Ich fühle mich durch meine Gleitsichtbrille manipuliert. Sie bestimmt meine Kopfhaltung. Ich neige meinen Kopf nicht so wie ich möchte, sondern so wie ich durch die Brille am besten sehen kann. Das ist mir am ersten Tag extrem aufgefallen. Das stört mich. Macht sich eigentlich sonst noch irgendjemand solche Gedanken? Wahrscheinlich nicht. Aber ich fühle mich ja auch durch die immer moderner werdenden (mitdenkenden!) Autos gegängelt. Die übernehmen immer mehr die Kontrolle und keiner denkt sich was dabei. Aber immerhin ging die Eingewöhnung der Brille - die ich monatelang vor mich hingeschoben habe - dann doch schneller als gedacht, auch wenn ich sie immer noch nicht so häufig trage, wie ich eigentlich will (sollte), da ich einen Großteil des Tages vor meinem PC sitze und da keine Brille benötige (und 
sie dann oft vergesse).

Geseufzt: Über meine Tochter. Wann wird sich das Kind endlich damit abfinden, dass man ab der 5. Klasse nunmal was lernen muss?

Getan: Mal wieder das Germanische Natiomalmuseum besucht (allerdings für eine Kinderführung).

Gewundert: Dass der Weihnachtsbaum dieses Jahr so extrem wenig genadelt hat.

Geplant: Mehr Bewegung. Auch für meinen Rücken!

Gekauft: Tulpen.

Geklickt: Ist das Kunst oder kann man das essen? Hier gibt's noch mehr davon.






Übrigens bastelt mein Kleiner in WT (ehemaliges Werken und Handarbeiten in der Schule)  gerade Halloweengespenster. 
Das nenne ich mal sehr, sehr, SEHR vorausplanendes Basteln ;-))
Meine Tochter dagegen, hat diese Woche zu 90 % Vertretungsstunden, weil all ihre Lehrer mit anderen Klassen ins Skilager gefahren sind 
(ich glaube nur die Religions- und die Deutschlehrerin sind noch da). Lustiges Schulleben, oder?


Januargrüße
Jutta






17. Januar 2018

Spielzeug und ich - fünfzehn Fakten

Als ich Astrids Monatsmotto las, fand ich es schon ganz gut. Doch richtig klasse wurde
es mit dem Lesen der Teilnehmerposts. Da kamen so viele Erinnerungen! Richtig schön
war das. Und ich habe immer eifrig mitnotiert, wenn mir wieder etwas Neues einfiel.
Also, hier sind meine fünfzehn Fakten.



Unser stark "abgmagerter" Gilbert, der Liebling meines Sohnes


1. Grundsätzlich war ich ein absolutes Draussen-Spiel-Kind. Sobald es halbwegs warm war, 
ging ich vormittags (in den Ferien und am Wochenende) oder nach den Hausaufgaben raus 
und kam erst wieder rein, wenn mich meine Mutter zum Abendessen rief. Wir wohnten günstig 
zwischen zwei Sackgassen mit Wendeschleifen, wobei eine sogar noch zwei Birken und einen 
Brunnen in der Mitte hatte, wo man ungestört spielen konnte. Also Platz hatten wir reichlich 
(wir spielten auch ganz selten in Gärten, sondern immer auf öffentlichem Gelände). 
Und hielt man sich auf dem Platz auf, kam nach kürzester Zeit immer mindestens 
ein Nachbarskind, meist waren wir aber eine ganze Bande (und bestimmt war
es reichlich laut für manchen Anwohner ;-).

2.  War ich Zuhause, spielte ich viel mit Lego (ich baute immer hübsche Häuser, in denen ich gerne
gewohnt hätte) und mit Bausteinen, mit denen ich häufig Ställe, ja richtige Tiergartenanlagen für
meine Plastik- und Gummitierchen baute. Diese Tiere durften auch immer Zuhauf mit in die
Badewanne, wo sie zu sensationellen Klippenspringern mutierten. Und die Liebsten hatten
auch alle Namen (man muss schließlich wissen, wen man als nächsten ankündigt).




3. Ebenso gerne spielte ich aber auch mit meinem "Toddel", einem Teddybären (der konnte brummen,
wenn man auf den Bauch drückte), den ich immer noch habe. Und passend zu meinem Toddel, hatte
ich auch eine LP mit einer Toddelgeschichte (ebenfalls ein Teddy). Auch mit Puppen spielte ich richtig
gerne, wobei die meisten davon entweder meiner Schwester gehörten oder von meiner älteren
Cousine vererbt wurden. Ich glaube, ich bekam nur eine einzige wirklich geschenkt.
Und das weiß ich nur, weil es ein Foto davon gibt. Relativ spät (als ich mir eigentlich schon lange keine Puppen mehr wünschte), bekam ich von meinen Großeltern noch eine relativ große und richtig tolle Kleinkindpuppe. Eva. Die fand ich richtig klasse (und spielte dann doch noch ausgiebig mit ihr).

4. Ein Wunsch, wurde dagegen nie erfüllt. Und ich wünschte es mir mehrmals. Ein Parkhaus. Danach habe ich mich sehr gesehnt und es mir jedes Jahr im großen Quellekatalog angesehen. Ihr wundert euch bestimmt nicht, dass mein Sohn natürlich (schnellstens) eines bekam (meine Tochter war nicht interessiert).




5. Fast vergessen. Meine Puppen und später die Barbies (die noch mehr) waren immer todschick angezogen. Dafür war meine Großmutter verantwortlich, die jede Menge Kleidung nähte und häkelte und die wir (meine Schwester und ich) an Weihnachten in einem großen orangefarbenen Koffer bekamen. Von Ballkleidern bis zu Bikinis und Bademäntel - da war alles dabei. Ich liebe diese Kleidung. Wenn ich sie sehe, wird mir ganz warm ums Herz und ich war ziemlich entsetzt, als meine Nichten ihren Barbies "dieses altmodische Zeugs" nicht anziehen wollten. Ich werde diese Kleidung wohl niemals hergeben auch wenn vermutlich kein Kind jemals mehr damit spielen wird. Wobei Retro ist ja immer mal wieder in ;-)

6. Ein weiteres Highlight in der Kategorie Puppenzubehör, war ein richtig stabiler Buggy (mit dem
man sogar "echte" kleine Kinder befördern konnte). Blau-weiß gestreift und mein ganzer Stolz.

7. Als ich  mit sechs oder sieben Jahren im Krankenhaus lag, bekam ich eine Anziehpuppe aus Pappe geschenkt. Die mochte ich gerne, obwohl ich im Krankenhaus selbst eher wenig zum Spielen kam, weil wir eine lustige Truppe Kinder im Zimmer waren und den ganzen Tag gemeinsam Quatsch machten. (Ich weiß übrigens sogar noch, was es zum Essen gab, als meine Eltern mich vom Krankenhaus abholten. Lustig, oder?)




8. Ganz toll fand ich auch Playmobil, obwohl wir sehr wenig davon hatten. Mein Vater bekam einmal von einem Kollegen ein Haus und ein Auto zu einem günstigen Preis und da fühlten wir uns wie im siebten Himmel. Eine Freundin von mir hatte dagegen Unmengen an Playmobilspielzeug, weil ihre Mutter Heimarbeit machte. Ganz oft spielten wir in dem einen Zimmer mit den Playmos und Zubehör und im Nebenzimmer saß ihre Mutter an der Maschine und befüllte kleine Playmobilpäckchen. Lustigerweise habe ich neulich erst daran gedacht. Bestimmt gibt es Heimarbeit schon jahrzehntelang nicht mehr.

8. Eigentlich hätte aus mir eine gute Hausfrau werden können, denn ich besaß eine richtig tolle Waschmaschine (mit mehreren Programmen), einen Herd und sogar eine Kindernähmaschine.

9. Eines Weihnachtens bekam ich ein tolles Steckspiel, an das ich tatsächlich häufiger denke, weil ich in dieser Art niemals mehr eins gesehen habe. Man konnte die verschiedensten Tiere damit zusammenbauen und ich weiß noch, wie meine Schwester und ich am 1. Weihnachtsfeiertag frühmorgens nach unten ins Wohnzimmer schlichen und den ganzen Vormittag mit unseren neuen Spielsachen spielten.
Da war dieses Spiel dabei.




10. Ein weiteres tolles Spielzeug war der selbstgemachte Bauernhof meines Vaters. Genauer, er kaufte ein Bauernhaus mit den dazugehörigen Tieren und Fahrzeugen und erweiterte das dann auf einer großen Holzplatte zu einem richtigen Gutshof. Mit einem Stall, einem Obstgarten, umzäunten Weiden und und und. Alles toll bemalt. Ach ja, einen See mit Enten gab es auch noch. Dieser Bauernhof wurde vor einiger Zeit meinem kleinen Sohn vererbt. Lustigerweise aber nicht von mir, sondern von meinen Eltern, die ihm
den Hof zum Geburtstag schenkten (wohl weil er bei ihnen lagerte und sie wussten,
dass ich nichts dagegen haben würde).

11. Mein Vater baute uns auch ein Puppenhaus, mit allen möglichen, liebevoll gestalteten Details (und meine Mutter nähte die Vorhänge, Decken usw. dazu). Generell ist mein Vater handwerklich sehr geschickt ist, und hat jede Menge Spielzeuge für die Kinder (die meiner Schwester und meine) hergestellt. Ein Schaukelpferd, eine Puppenküche, ein Puppenbett und diverse (Hunde-)hütten. Und unser altes Puppenhaus wurde modernisiert (mit dem spielten meine Kinder allerdings kaum).

12. Was ich als Kind ganz klasse fand (was wir aber nie besaßen) war das Spiel des Lebens. Klar, dass meine Kinder das bekamen und soll ich euch was sagen? Es langweilt mich so dermaßen...




13. Obwohl mein Vater jahrelang Modell-Eisenbahnen sammelte, konnte ich ihnen nie etwas abgewinnen. Glücklicherweise liebt mein Sohn die (mittlerweile erschaffene) Modellanlage aber heiß und innig und darf seit einiger Zeit sogar alleine damit fahren (hätten WIR als Kinder NIE gedurft). 

14. Ich weiß noch, dass ich gerne Sportunterricht spielte und dafür immer über mein Bett springen musste (also längs, über das Kopfteil hinweg - was nicht so einfach war, weil das Bett unter der Dachschräge stand). Und für jedes Springen (ich war immer ein anderes Kind) gab ich mir dann Noten.
Kommt mir jetzt fast ein wenig seltsam vor. ;-)

15. Und zu guter Letzt erinnere ich mich gut und gerne daran, wie ich mit meiner Schwester abends Dalli-Dalli-Spielchen (oder kamen sie aus einer anderen Quizshow?) nachspielte. Wir hatten zu dieser Zeit zwar noch ein gemeinsames Zimmer, aber legten uns trotzdem zusammen in ein Bett und dann wurde losgerätselt. Das war klasse. Einmal bauten wir auch ein nächtliches Picknick mit ein (mit vorher heimlich beschaffter Salami und Zwieback). Na da sehen die Mitternachstpartys meiner Kinder heute anders aus
- die sind allerdings auch nicht heimlich.


Auch vom Großvater für meinen Kleinen erbaut.


Und heute? Heute liebe ich es meinen Kindern beim Spielen zuzusehen.
Beispielsweise dieses leise Geräusch, wenn mein Kleiner eifrig neue Legobauwerke entstehen lässt und dabei manchmal noch vor sich hinmurmelt. Wenn ich dann (mit einem Buch) auf dem Sofa sitze, bin ich einfach nur glücklich (und übrigens, die Legokiste, aus der er die Bausteine nimmt, war auch schon meine!)

An was sich unsere Kinder wohl später mal erinnern werden?

 Liebe Astrid, hat Spaß gemacht sich zu erinnern und mitzumachen.
Ich bin schon auf dein nächstes Thema gespannt.

In Erinnerung schwelgende Grüße
Jutta


12. Januar 2018

friday-flowerday in rosa

12 Tage hat das neue Jahr nun schon auf dem Buckel. Und wo bitteschön bleibt der von vielen
erwähnte neujährliche Elan? Die Begeisterung, neue Dinge anzugehen? Soll ich euch was sagen.
Mir fehlt die Sonne. Sehr. Diese Lichtdiät bekommt mir nicht. Als es vorgestern bei uns
endlich mal wieder schön war und die sonnigen Strahlen hervorlugten, fühlte ich mich
gleich um Längen beschwingter und lebendiger.





Ein kleines bißchen Lebendigkeit bringt aber auch mein kleines Sträußchen am Schreibtisch. 
Meine private Arbeitsaufmunterung ;-). Eigentlich sollten es lila-blaue Anemonen werden, auf 
die hatte ich so richtig Lust. Wie immer hatte der Blumenladen aber natürlich nicht das, was 
ich wollte. Überhaupt war die Auswahl recht überschaubar, aber was will man in der ersten Januarwoche (da habe ich meine Blümchen nämlich schon gekauft) auch erwarten,

Und so wurden es eine rosa Tulpe (die ich normalerweise erst immer etwas später kaufe), 
eine rosa Ranunkel und dieses Grünteil. Gefällt mir auch ganz gut, so als neujahrsfrischer 
Farbtupfer. (Mit Anemonen liebäugle ich aber immer noch!)




Und jetzt werde ich meinen - tiriliiiii - neuen Computer einrichten. Naja, ich werde es versuchen. 
Ich habe ihn zu Weihnachten geschenkt bekommen und eigentlich dachte ich, dass man ihn mir fix und fertig auf den Tisch stellt. Aber denkste, jetzt heißt es "selbst ist die Frau". Ich habe null Ahnung davon, aber wenn es mir gelingt, werde ich mich genial finden ;-).

Das wird ein ganz neues Gefühl. Ein Laptop, der keinen Lärm mehr macht. Bei dem man nicht das Gefühl hat, es würde nebenher der Staubsauger laufen. Und vor allem einer, der nicht mehr einfach aus geht (gerne auch, wenn ich gerade Kommentare schreibe), weil es ihm zu heiß wurde. Herrlich!
Bitte, lieber neue Computer, habe nicht auch wieder einen Lüftungsschaden!

 


Bevor ich damit beginne, drehe ich aber noch eine Runde bei Holunderbluetchen 
und schaue, was in euren Vasen so steht. Es wird bestimmt bunt!

Rosa Freitagsgrüße
Jutta