21. Juli 2017

Blumen, frisches Brot und kleine Verlosung

Mal eben zum Selbstpflückfeld radeln und sich einen Strauß sommergelber Sonnenblumen holen,
macht so viel mehr Freude als mit dem Auto zum Blumenladen zu fahren.





Und sich mit selbstgebackenem Brot zu verwöhnen ist so viel schöner als Gekauftes zu verspeisen. Alleine der Duft im Haus, das Aufschneiden des noch lauwarmen Brotes... und dann mit Butter 
drauf genießen. Mhhhh, nahezu unschlagbar, echt.





Na schön, wenn ich es nicht selbst wäre, die da schreibt, würde ich vermutlich leicht sarkastisch 
"Ach wie niedlich, sie fotografiert mal wieder ihr Brot" sagen. Aber mal im Ernst, das
sieht doch auch einfach herrlich aus, oder?




Und weil es heute (auch) um  Blumen geht, verlose ich noch eine Eintrittskarte für die IGA in Berlin.
Da könnt ihr euch bis zum 15. Oktober von Blumen, Pflanzen und Gärten inspirieren lassen.



Wer die Eintrittskarte haben möchte, hinterlässt einfach einen Kommentar (evtl. mit Emailadresse)
bis Sonntag, den 23.07. Eines meiner Lieblingskinder spielt dann Glücksfee.
Und wer sich jetzt direkt schon mal inspirieren lassen möchte, der klickt rüber zu Holunderbluetchen.


Sonnengelbe Grüße
Jutta


(Hehehe, vielleicht schicke ich die Kelly-CD mit ;-))




18. Juli 2017

Sommertag und erfrischender Eistee

Gerade weht ein Frisch-gemähter-Rasen-Duft zu mir herein und ich halte kurz inne und
atme ganz tief. Ja, das ist der Sommer!







Dazu gibt es selbstgemachten Eistee mit schwarzem Tee, Zitronensaft, Limettenscheiben, 
Eiswürfeln, einem Stiel Minze und etwas Süße.




 


Und dann muss ich euch noch das Meisterwerk zeigen. 
Die allererste, ganz alleine dekorierte Torte meines Kleinen ;-)) Ich weiß nicht, wie er darauf kam, aber plötzlich wollte er unbedingt einen Kuchen backen. Wie sich kurze Zeit später herausstellte, ging es ihm allerdings nur um das Verzieren des Kuchens. Die ganze Woche drängte er mich, endlich mit ihm in den Supermarkt zu fahren, um seine benötigten Zutaten zu kaufen, doch da wir noch Gebäck hatten, musste ich ihn vertrösten. Aber am Samstag war es dann endlich soweit. Ich backte extra eine 
kleine Schokotorte für ihn und er dufte sie nach Herzenslust verzieren.
 


Wir alle bewundertes sein Meisterwerk und freuten uns bereits auf ein Stück süßer Sünde. 
Doch nix da! So sehr er sich auf das Verzieren gefreut hatte, so streng war er beim Anschneiden. 
Die Torte durfte erst Sonntagnachmittag verspeist werden, denn da war sein allererstes Fußballturnier vorüber (welches er noch viel leidenschaftlicher herbeigesehnt hatte und von dem er überglücklich mit einer "Medaille" zurückkam), als Belohnung sozusagen.

Und seht mal, was ich vor unserer Bücherei entdeckt habe. Sieht das nicht nett aus?




Sommerliche Grüße
Jutta


Verlinkt mit Creadienstag


 

17. Juli 2017

Allianz Arena


Auf der Rückfahrt von unserem Urlaub im Zillertal machten wir noch einen Zwischenstopp,
der meine Kinder unendlich glücklich machte. Naja, fußballverrückt halt!
Allerdings muss ich zugeben, dass es mir auch gefallen hat.



 
Wir besuchten nämlich noch die Münchner Allianz Arena und nahmen an einer Führung teil. 
Meine beiden Süßen sind ja leidenschaftliche FC Bayern Fans und schon auf der Hinfahrt schauten sie mit großen Augen von der Autobahn auf das Stadion und fotografierten es wie verrückt. Als wir dann sieben Tage später bereits (heimlich, denn es sollte eine Überraschung werden) auf dem Weg zur Arena waren (und fies im Stau steckten, es aber gerade noch so schafften), meinte mein Kleiner: "Wenn ich die Allianz Arena doch nur mal berühren könnte...". Ich lächelte in mich hinein und als wir ihnen mitteilten, dass wir sogar hineingehen würden, war die Freude groß ("Das Beste am Urlaub" ...pfh!).


 


Und so lernten wir dies und das über das Stadion von unserem echt freundlichen und gutgelaunten "Guide". Sogar für mich - als eher weniger fußballaffin - war es interessant, unterhaltsam und kurzweilig. Lustigerweise gab es zwei in der Gruppe (keine Asiaten!), die mit Selfie-Stativ ausgerüstet waren und sich wirklich unentwegt damit fotografierten (im Stadion, in den Spielerkabinen.... überall). 
Das war schon (noch) ein bißchen befremdlich.

 




Danach ging es noch in die Erlebniswelt, wo man einiges entdecken und sich genauer informieren kann. Und fast drei Stunden später (wer hätte das gedacht!) liefen wir erst wieder zu unserem Auto 
und fuhren die letzten Kilometer nach Hause.


Von daher, FC Bayern-rote Fußballgrüße ;-))
Jutta




14. Juli 2017

Freitagsblümchen

Nachdem mir meine "Herbst"-Hortensie an der Eingangstür (ich berichtete hier) doch ein wenig die sommerliche Stimmung raubte, musste eine neue Pflanze her. Also ab in meinen Lieblingsgartencenter. Naja... was soll ich sagen... es blieb natürlich nicht bei der einen. Dafür können die Vögel jetzt ein erfrischendes Bad in meinem Garten nehmen (mal sehen, ob sie es annehmen - mit dem Futter
im Winter klappt das ja nicht so gut) und ich habe schöne Blumen am Esstisch.






Die Lieblingsblumen meiner verstorbenen Omi machen sich hier richtig gut.





Viele weitere schöne Sträuße gibt es - wie jeden Freitag - bei Holunderbluetchen.




Hier seht ihr meine stark herbstlich-anmutende Hortensie (einzig die zwei 
rosafarbenen Blüten sehen noch sommerfrisch aus)
Im Garten macht sie sich nun allerdings ausgesprochen gut!




Blumige Freitagsgrüße
Jutta



12. Juli 2017

Kindermund

Und während ich hier gerade am Schreibtisch sitze, liegt mein Kleiner nebenan und hört
klassische Musik. Er ist ganz begeistert, seit er die Radio-Funktion an seinem CD-Player
entdeckt hat und am liebsten sucht er sich Sender mit klassischer Musik.
Gerade meint er ganz andächtig: "Mama, ist das nicht schön? Ich glaube, das kommt von Gott".

Ich schätze das ist ein starkes Kompliment an die Musik.






Von Gott mag man halten was man will, aber wenn dein Kleiner mit verzaubertem Gesicht 
so etwas sagt, dann geht dein Herz auf!


Dreimal dürft ihr raten, was er hier gerade macht


Hach, ich könnte ihn Dauerknuddeln!

Klassische angehauchte Grüße
Jutta





10. Juli 2017

Wunderschöne Urlaubszeit

Welch ein Glück, dass Astrid zur Linkparty mit dem Motto "Sommerurlaub" aufrief, denn sonst hätte
ich glatt vergessen, dass ich hier bereits ankündigte (was sind schon zwei Jahre...?) von meinem
grandiosen Hochzeitsgeschenk zu berichten.
"Und was hat ein Hochzeitsgeschenk mit dem Sommerurlaub zu tun?" werdet ihr nun denken.
Unser Hochzeitsgeschenk (also es gab auch noch andere, aber das war sozusagen das Hauptgeschenk) war unsere Hochzeitsreise!





Nachdem wir bereits seit einigen Jahren zusammenwohnten und an Sachgeschenken nicht wirklich viel benötigten, schnödes Geld aber irgendwie langweilig fanden, kamen wir auf die Idee uns eine Reise schenken zu lassen (okay, haben wie bei Freunden abgeguckt). Meine Schwägerin erklärte sich bereit alles zu organisieren und ich muss sagen, dass ich erst heute ihre ganze Arbeit wirklich richtig zu schätzen weiß, denn bis dahin stiegen wir im Sommer einfach ins Auto und fuhren zu dem ausgesuchten Urlaubsort (-region). Vor Ort suchten wir uns dann eine schnuckelige Unterkunft.
So sah man direkt wo es schön war und wo man gerne länger bleiben wollte, wobei länger
meist nur ein paar Tage waren, denn wir sind gerne herumgefahren.

Also Null Organisation. Als wir dann später - mit Kind - zum ersten Mal im voraus ein Urlaubsdomizil buchten, war ich schrecklich nervös und hatte furchtbar Angst, womöglich etwas Schreckliches, etwas "mit einem Haken" gebucht zu haben. Das war eine große Umstellung für mich. 




Aber zurück zu unserer Reise.
Wir gaben meiner lieben Schwägerin die Reisetermine und ein paar Eckdaten, ansonsten blieb alles offen. Es sollte an die Westküste Frankreichs gehen, genauer nach Arcachon, dann vielleicht noch etwas südlicher und wo man schon mal in der Nähe war, auch gleich noch nach Barcelona.
Der Rest war eine Überraschung. Und was für eine!

An der Hochzeit, wurde uns dann die Reise von den einzelnen Gäste(gruppen) präsentiert
und wir waren sofort voller hibbeliger Vorfreude. Unsere Hochzeitzsreise!!
Wie würde sie werden?

 


Alle Reiseinfos wurden in einem eigens dafür sehr liebevoll angelegten Album wunderbar
beschrieben und verpackt und uns überreicht.




Und dann ging es los. Immer mit unserem Hochzeitsalbum unter Arm.






 Später kamen zu dem Album, das wir von Unterkuft zu Unterkuft mitnahmen, noch etliche offene Flaschen Wein aus unserer Weinverkostung hinzu ;-) Das Vertilgen des Weins war nämlich gar nicht so einfach, da wir ohnehin jeden Abend gut essen gingen und da bereits genügend Wein tranken. Tagsüber war es so heiß, dass Wein keine gute Alternative zu Wasser war. So mussten wir hin und wieder abends, vor oder nach dem Essen noch ein Schlückchen Wein zu uns nehmen, um endlich
unser "Gepäck" zu schmälern - Vive la france!! ;-)

 



Unser erstes Ziel befand sich im Loiretal und zwar in einem herrschaftlichen Schloss!
Wir lebten wie König und Königin und beim Dinieren im Schlossrestaurant durfte ich zum ersten mal erfahren, dass es tatsächlich Restaurants gibt, in denen die Frau eine Speisekarte ohne Preisangaben bekommt (Frauenbild adieu - natürlich habe ich mir (unwissend) direkt das teuerste Menue ausgesucht).


Frühstück vor "unserem" Schlösschen

Die Reise führte uns weiter nach Arcachon, wo wir bereits ein paar Jahre zuvor urlaubten
und mit dem wir ein ganz besonderes Erlebnis verbinden.





Dann ging es weiter nach Bordeaux, wo uns eine Stadtrundfahrt mit der Pferdekutsche
und eine Weinprobe erwarteten und wir - wie erwähnt - fortan erstmal mit drei oder vier offenen
(nur die "Probe" fehlte) Flaschen Wein weiterreisten.


Grabgestaltung - ganz anders als bei uns


In unserer Unterkuft in Bordeaux trafen wie auf ein anderes (älteres) deutsches Pärchen.
"Sind sie frisch verheiratet?!" fragten sie uns. Ich war begeistert. Dass man uns das ansah! Wir mussten unbändig verliebt aussehen. Doch auf Nachfrage kam heraus, dass sie lediglich unsere Herzchengirlande (die seit der Hochzeit im Auto an der Windschutzscheibe lag) entdeckt hatten...




Weiter ging die Reise nach Carcassonne (und der Weg den meine Schwägerin ausgesucht hatte, brachte uns stark ins Zweifeln, ob wir jemals irgendwo ankommen oder irgendwann am Ende
der Welt herauskommen würden (Zeit VOR dem Navi ;-))
In Carcassonne erwartete uns eine "Honeymoon-Suite" sowie eine Flussfahrt.




In Barcelona waren wir dann am längsten, aber in dieser Stadt gibt es ja auch reichlich zu sehen.


Sagrada Familia - eine einzige Baustelle damals







Unsere Freunde, die unser letztes Etappenziel - die Provence - übernommen hatten, statteten uns für die größten Städte mit eigenen Stadtführern aus, die sowohl Sehenswürdigkeiten, Restauranttipps, als auch Stadtpläne und Parkhäuser beinhalteten (das alles war VOR der Zeit von Handys und Smartphones) und von ihnen selbst gestaltet wurden. NATÜRLICH wurden die orangefarbenen Mappen nun bei nahezu allen Fotos ins Bild gehalten (Beweisfotos!) ;-))


 



Wochenlang war das Wetter trocken und schön gewesen, doch irgendwann wollte es nicht mehr.
Unsere letzten Urlaubstage waren pitschnass und wir konnten Nimes nur noch mit dem
Auto erkunden, was... naja ... so mittelprächtig war.




Nach fast drei Wochen ging es dann bei diesem Wetter wieder nach Hause.
Weltuntergangsstimmung! ;-)




Es war eine wunderbare Reise, an die ich mich mein Leben lang mit viel Freude erinnern werde.
Deswegen ist mein Post auch ein bißchen lang geraten, aber es war einfach so schön sich zu erinnern.


Also, solltet ihr Hochzeit feiern oder ein anderes Fest begehen, bei dem sich viele Geschenke tummeln, kann ich eine Reise als Präsent nur empfehlen. 
Es ist ein bißchen wie ein Überraschungsei: Spiel, Spaß, Spannung!

Und nun erzählt mal, wie war eure Hochzeitsreise so?
Und à propos Sommerurlaub - wir sollten für dieses Jahr langsam mal buchen.
Netterweise haben wir in Bayern noch ein bißchen Zeit, aber naja...
Grüße in Reisestimmung
Jutta